Premiere “Warum musste Theo sterben?”, 17. Mai 2017, Düsseldorf

Der NSU, die Einwanderer und der Staat. Ein Theaterstück von Miltiadis Oulios
Mittwoch, den 17. Mai, 20:00 Uhr
Ort: Zentrum der Griechischen Kirchengemeinde St. Andreas, Am Schönenkamp 1, 40599 Düsseldorf
Telefon: 0221 132530, Facebook: www.facebook.com

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Der Mord an dem griechischen Opfer des “Nationalsozialistischen Untergrunds” (NSU), dem Schlüsselmacher Theodoros Boulgarides in München steht im Zentrum des Theaterstücks von Miltiadis Oulios. Die Familie des Opfers wurde durch die Ermittlungen der Polizei stigmatisiert, genauso wie dies bei allen türkischstämmigen Opfern der Fall war. „Warum musste Theo sterben?“ bringt diese Erfahrungen auf die Bühne, lädt das Publikum zur Diskussion ein und wirft Fragen zu Rassismus, zum Selbstverständnis und den Widersprüchen einer als „gut integriert“ geltenden Einwanderergruppe auf. Wo stehen wir angesichts des NSU-Skandals, wo stehen wir angesichts des Rechtsrucks in Europa?

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Antonis Chryssoulakis, Otto Hauptmann, Mercedes Afonso, Aboubacar Traore, Angelina Galbeni (v.l.n.r)

Mit Angelina Galbeni, Mercedes Afonso, Otto Hauptmann, Aboubacar Traore und Antonis Chryssoulakis.

Regie: Antonis Chryssoulakis
Text: Miltiadis Oulios
Gefördert durch den Fonds Soziokultur und der Landesarbeitsgemeinschaft Soziokultureller Zentren des Landes Nordrhein-Westfalen.

Im Rahmen des Tribunals “NSU-Komplex auflösen”. www.nsu-tribunal.de/

Weitere Aufführungen:

Mittwoch, 17. Mai 2017, 20 Uhr
Zentrum der Griechischen Kirchengemeinde St. Andreas, Am Schönenkamp 1, 40599 Düsseldorf

Freitag, 19 Mai 2017, 11 Uhr
Schauspiel Köln – Depot 2, im Rahmen des Tribunals “NSU-Komplex auflösen”

Freitag, 02. Juni 2017, 20 Uhr
AGORA Kulturzentrum, Zechenstr. 2A, 44581 Castrop-Rauxel

Freitag, 16. Juni 2017, 20 Uhr
Die Färberei, Peter Hansen Platz 1, 42275 Wuppertal-Oberbarmen

Samstag, 17. Juni 2017, 20 Uhr
PH – Jugendtreff Pestalozzihaus, Grafenberger Allee 186, 40237 Düsseldorf

 

Miltiadis Oulios,

Miltiadis-Oulios

Miltiadis Oulios

ist freier Journalist und Autor und lebt in Düsseldorf. Er arbeitet als Radioreporter für den WDR und den Deutschlandfunk. Im Radioprogramm Funkhaus Europa moderierte er von 2005 bis 2016 das deutsch-griechische Radiomagazin „Radiopolis“. Zudem arbeitet er als Moderator auf Tagungen und Podiumsdiskussionen. Als Autor setzte er sich in Fachartikeln mit der Frage der Repräsentanz von migrantischen Medienschaffenden im deutschen Journalismus auseinander.
Mit dem Thema Abschiebepolitik beschäftigt er sich in seinem im Suhrkamp Verlag 2013/2015 erschienenen Buch „Blackbox Abschiebung. Geschichte, Theorie und Praxis der deutschen Migrationspolitik“. Zu diesem Thema hält er bundesweit Vorträge. 2017 wirkt er als Autor des Theaterstücks „Warum musste Theo sterben? Der NSU, die Einwanderer und der Staat“ am Tribunal „NSU-Komplex auflösen“ am Schauspiel Köln mit.

Internet: www.torial.com/miltiadis.oulios

Informationen zu dem Buch: „Blackbox Abschiebung“ hier

 

Antonis Chryssoulakis,

Antonis-Chryssoulakis

Antonis Chryssoulakis

ist ein Theatermacher aus Düsseldorf. Er bietet an der VHS Düsseldorf interkulturelle Theaterworkshops an. Er beteiligte sich von 2013 bis 2016 mit Theaterperformances am „Tag der Vielfalt“ im zakk in Düsseldorf und am Empfang der “Flamme des Marathons” in Düsseldorf.
Mit dem Laienensemble seiner Theaterwerkstatt in der Griechischen Gemeinde Düsseldorf führte er das Stück “Geschlecht: weiblich” auf. Aus seiner Theaterwerkstatt im Diakonie zentrum plus in Düsseldorf ist die Inszenierung “Eine Insel voller Geschichten” hervorgegangen. Seit 2016 arbeitet er zudem als Darsteller am Schauspielhaus Düsseldorf. 2017 wirkt er als Regisseur des Theaterstücks „Warum musste Theo sterben? Der NSU, die Einwanderer und der Staat“ am Tribunal „NSU-Komplex auflösen“ am Schauspiel Köln mit.

Website: http://www.chryssoulakis.de/
Facebook: https://www.facebook.com/chryssoulakis/