„Homerika“

71c4ebee88„Homerika“, Gedichte, übersetzt von Dirk Uwe Hansen

86 Seiten, 10 Euro, 19x12cm,

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ISBN 978-3-942901-17-8

Phoebe Giannisis Bearbeitungen der griechischen Mythen sind intimer, dichter an den Details des Mythos. Giannisi nähert sich den Geschichten nicht unterwürfig und ermöglicht es uns, sie neu zu denken. Man könnte ihr Nacherzählen ein Nachweben nennen, denn sie verändert die stoffliche Struktur der Erzählungen. Das Ergebnis ist immer originell, immer ganz und gar Giannisi.(Valerie Coulton und Edward Smallfield, New American Writing)

Phoebe Giannisi wurde 1964 in Athen geboren. Sie studierte Architektur an den Universitäten von Athen und Lyon und ist Professorin an der Universität von Thessalien in Volos. Sie hat bislang fünf Gedichtbände und zahlreiche Übersetzungen antiker so wie auch zeitgenössischer Poesie veröffentlicht. Homerika ist ihre erste Einzelveröffentlichung in deutscher Sprache. „Als ich an Homerika schrieb, wollte ich Gedichte schreiben, die gehört werden, auch wenn man sie nur liest. Ich wollte, dass der Rhythmus der Stimme ebenso hörbar wird, wie der Rhythmus der Welt, der Jahreszeit, des Wetters, der Tiere und Menschen bei ihren Beschäftigungen, wie die Geräusche der Stadt und die Geräusche der Landschaft.”

„Auch in den ‚Homerika‘ werden solche Fragen gestellt – über unvermeidliche Verluste, über nicht andauerndes Glück, über die Grenzerfahrung des Wanderers: … Die dichterischen Antworten darauf sind scharfsinnig, originell, weise, melancholisch, humorvoll und feinfühlig. Sie wirken nie melodramatisch und werden von den mythischen Motiven wirksam unterstützt …Dirk Uwe Hansen … gelingt es mittels einer knappen, schlichten und parataktischen Sprache einen deutschen Text zu schaffen, der die Unmittelbarkeit des Originals widergibt und der sogar mit lauter Stimme im Wald gelesen werden könnte“ diablog.eu/literatur/homerika-phoebe-giannisi-uebersetzung/

„Originell an den Gedichten ist schon, wie mühelos und ungequält sie in diese thematisch „alten Stoffe“ moderne Dinge integriert. Man kann diesen kleinen Gedichtband aber auch dazu benutzen, um sich mit der griechischen Mythologie, insbesondere mit den beiden Epen von Homer, die Ilias und die Odyssee, ein wenig vertrauter zu machen.“ http://www.fixpoetry.com/feuilleton/kritiken/phoebe-giannisi/homerika

„Dem Übersetzer gelingt die Vermittlung zwischen dem Heutigen und dem Mythischen in einer bemerkenswert unpathetischen und irgendwie hellen Sprache.“ Risse 36

„Es gibt Bücher, die wirken, als wären sie genau fürs aktuelle Drama der Zeit geschrieben. Und dabei sind sie in ganz anderen Zeiten erschienen. … Und das ganze Werk Homers lässt sich auf einmal lesen als Parabel auf eine ebenso unüberschaubare Gegenwart mit ihren tückischen Passagen, Verführungen, Sehnsüchten und Hoffnungen … Wer hat die „Odyssee“ schon einmal so gelesen? Als eine märchenhafte Ausflucht für einen Mann, der alle Welt getäuscht hat mit der Geschichte, wie unwillig er weggegangen wäre in den Krieg um Troja?“ http://www.l-iz.de/bildung/buecher/2016/01/homerika-verbinden-sich-mythen-irrfahrten-und-die-taeuschungen-des-lebens-zum-grossen-griechischen-gesang-122926

„Phoebe Giannisi, 1964 in Athen geborene Architektin, Dichterin und Übersetzerin, bezieht sich in ihren Gedichten zwar auf die berühmten homerischen Gestalten, neben dem Personal der Odysee haben Orpheus und Eurydike, Hermes und Aphrodite und andere ihren Auftritt, aber all diese Namen sind nur der Ausgangspunkt, Giannisis Gedichte gehen weiter, sie öffnen die Geschichten nicht nur für die Gegenwart, sondern für ihre tiefere Bedeutung.“ www.signaturen-magazin.de/phoebe-giannisi–homerika.html